In den Fußspuren der Kinderwanderer von Kvinesdal im Westen bis Landvik im Osten

Die Geschichte der Kinderwanderer handelt von Norwegens näherer Vergangenheit. Sie erzählt von Armut und Not im Landesinneren Vest-Agders im 19. Jahrhundert. Familien sahen sich gezwungen, ihre Kinder auf Wanderschaft zu schicken, um auf Höfen weiter östlich Arbeit zu finden. Die Kinder waren teilweise nicht älter als sieben Jahre alt und arbeiteten größtenteils im Viehstall, als Hirten oder halfen bei der Heuernte. Die Arbeit war hart und die Kinder kamen oft nicht vor dem späten Herbst zurück nach Hause. Es handelt sich sowohl um eine dramatische Geschichte, als auch um eine, die Mut macht. Es geht um Familien, die in ihrer Not handeln mussten und um den großen Einsatz ihrer Kinder.  

Der Kinderwanderweg ist eine 136 km lange historische Wanderung auf markierten Pfaden.